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Biologische Schädlingsbekämpfung

Wenn du rationalisieren willst, musst du Faulenzer einstellen – sagt man. Bei der Schädlingsbekämpfung in Obstbäumen – es handelt sich meist um Blattläuse – geht es andersherum besser: Man sorgt dafür, dass viele fleißige Mitarbeiter mitmachen, in unserem Falle Ohrenkneifer.

Diese Tierchen mögen gerne einen geschützten Platz direkt bei den Blattläusen am Baum, weshalb man ihnen eine Heimstatt baut. Hierfür gibt es im Netz diverse Bauanleitungen, die recht einfachen Schritte sieht man im folgenden:

Tontöpfe, bereits mit Holzwolle gefüllt. Darunter ein Stöckchen, um das Aufhängeseil zu fixieren
Hier sieht man das bereits gefüllte Innere: Darin fühlen sich Ohrwürmer sehr wohl

Heute war ich wieder im Garten und hab‘ die Töpfe erst mit Hasendraht umwickelt:

Das Drahtgitter verhindert zum einen das Herausfallen der Holzfasern, zum anderen hindert es Vögel daran, sich an meinen Nützlingen gütlich zu tun.

Die ganze Konstruktion wird nun dergestalt aufgehängt, dass das offene Ende der Nester an einen Ast anlehnt, um den Nützlingen den Einstieg zu vereinfachen:

Der Nützling-Hort an Ort und Stelle (Apfelbaum)

Da ich darüber schon oft berichtet habe und keinen eigenen Beitrag hierzu schreiben möchte: Das sind die Ausscheidungen von Regenwürmern, dem wohl wichtigsten Lebewesen im Boden

Regenwurmkot = fruchtbare Erde, handflächengroß, ca. 100 Gramm

Solche Haufen zeigen den sehr guten Zustand meiner Wiese.

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